Robin Buntenbach ist unser Schützenkönig 2026
Bei bestem Sommerwetter hat unsere St. Marien Schützenbruderschaft Verne am Samstag, 25. Juli, ihre neuen Majestäten ermittelt. Während sich Till Steffensmeier die Jungschützenkönigswürde sicherte, entwickelte sich der Kampf um die Königswürde unserer Bruderschaft am späten Nachmittag zu einem echten Krimi. Am Ende war es Robin Buntenbach, der mit dem 220. Schuss den entscheidenden Treffer setzte und sich zum neuen Schützenkönig von Verne machte. Gemeinsam mit seiner Freundin Lisa Schlößer wird er unsere Bruderschaft durch das kommende Schützenjahr führen.
Sommerlicher Auftakt mit langem Marschweg
Bei Temperaturen knapp unter 30 Grad traten unsere Schützen am frühen Nachmittag zum traditionellen Vogelschießen an. Gemeinsam mit dem Tambourcorps Verne und dem Musikverein Frohsinn Verne führte der Weg zunächst zur Abholung unseres Obersts Dirk Schmidt an dessen Wohnsitz. Nach dem vergleichsweise langen Marschweg über die Hauptstraße kamen die kühlen Erfrischungsgetränke dort gerade recht.

Unser Oberst begrüßte die angetretenen Schützen sowie die Musikerinnen und Musiker unserer beiden Musikkapellen. Bevor der Marsch fortgesetzt wurde, erfolgte die Verlesung der Schießregeln für das bevorstehende Vogelschießen.

Nach dem anschließenden Vorbeimarsch unseres Oberst am gesamten Zug machten wir uns auf den Weg zur Königsresidenz unseres noch amtierenden Königs Karsten Steffensmeier. Dort richtete Karsten seine Abschiedsworte an die versammelten Schützen. Für ihn neigte sich damit ein ereignisreiches Königsjahr langsam seinem Ende entgegen.

Gemeinsam ging es anschließend zurück zum Schützenplatz, wo unter der Vogelstange bereits alles für die beiden Wettbewerbe des Tages vorbereitet war.
Till Steffensmeier wird neuer Jungschützenkönig
Als Erste waren unsere Jungschützen unter der Vogelstange gefordert. Unser scheidender Jungschützenkönig Felix Eikler gab mit seinem Ehrenschuss den Startschuss für den Wettbewerb, bevor die Nachwuchsschützen die Insignien des Adlers ins Visier nahmen.
Schon beim 9. Schuss fiel die Krone durch Jungschützen-Fähnrich Nils Steffensmeier. Jungschützenmeister Till Steffensmeier ließ mit dem 23. Schuss den Apfel folgen. Nur drei Schüsse später war erneut Nils Steffensmeier erfolgreich und sicherte sich mit dem 26. Schuss auch das Zepter.

Nachdem die Insignien vergeben waren, richtete sich der Blick auf die Entscheidung um die Jungschützenkönigswürde. Unsere Jungschützen lieferten sich einen spannenden Wettkampf, der mit dem 55. Schuss entschieden wurde.

Till Steffensmeier brachte die verbliebenen Reste des Vogels zu Fall und sicherte sich damit die Jungschützenkönigswürde unserer St. Marien Schützenbruderschaft.
Die Insignien sind vergeben
Nach einer kurzen Umbaupause rückte der große Adler in den Mittelpunkt. Mit den Ehrenschüssen unseres noch amtierenden Königs Karsten Steffensmeier, unseres Obersts Dirk Schmidt und unseres Präses Werner Beule wurde das traditionelle Vogelschießen unserer Bruderschaft eröffnet.

Vizeoberst Thomas Hesse übernahm die Moderation und rief die Schützen in der zuvor ausgelosten Reihenfolge an die Waffe. Zunächst galt es mit der 6-mm-Waffe, die drei Insignien des Adlers zu Fall zu bringen. Den ersten Erfolg verbuchte Thomas Langehenke, der mit dem 98. Schuss den Apfel aus dem Kugelfang holte.

Robin Buntenbach sicherte sich mit dem 120. Schuss das Zepter, bevor Andreas Bergmeier mit dem 138. Schuss die Krone zu Fall brachte und damit neuer Kronprinz wurde.

Dann wurde auf die Königspatrone gewechselt und der Kampf um die Nachfolge unseres Königs Karsten Steffensmeier begann.
Ein Königskampf wie ein Krimi
Mehrere unserer Schützen reihten sich zunächst ein und nahmen den von Berthold Adrian gebauten Adler ins Visier. Mit jedem Treffer wurde der Vogel weiter bearbeitet, doch die Entscheidung ließ auf sich warten. Nach und nach lichtete sich das Feld bis schließlich nur noch unser Vizeoberst Thomas Hesse und Robin Buntenbach ernsthaft um die Königswürde kämpften.

Dabei sah es zwischenzeitlich sogar danach aus, als würde Thomas den Königskampf allein fortsetzen. Doch unser Vizeoberst wollte die Entscheidung nicht ohne seinen Kontrahenten suchen. Er ermutigte Robin, noch einmal unter die Vogelstange zu treten und wieder in den Kampf um die Königswürde einzusteigen. Und Robin ließ sich nicht lange bitten.
Was nun folgte, wurde zu einem emotionalen Krimi – nicht nur für die beiden Schützen an der Waffe, sondern auch für die vielen Zuschauer rund um die Vogelstange. Thomas und Robin wechselten sich ab und nahmen den inzwischen schwer gezeichneten Adler immer wieder ins Visier. Schuss um Schuss fiel. Treffer um Treffer setzte dem Vogel weiter zu. Doch der Adler dachte offenbar gar nicht daran, seinen Platz im Kugelfang aufzugeben.
Mit jedem weiteren Treffer stieg die Spannung. Immer weniger hielt den Vogel noch oben, doch die entscheidenden Teile wollten einfach nicht nachgeben. Nach jedem Schuss gingen die Blicke gespannt hinauf in den Kugelfang. Hält er noch? Wer bekommt die nächste Chance? Und wer wird am Ende im entscheidenden Moment an der Waffe stehen? Thomas oder Robin?

Mit dem 220. Schuss fiel schließlich die Entscheidung. Robin Buntenbach legte an und traf. Und diesmal gab der Adler endgültig nach. Die letzten Reste fielen aus dem Kugelfang und Robin war neuer Schützenkönig unserer St. Marien Schützenbruderschaft.
Musikkapellen übernehmen den Königsthron
Zu seiner Königin erwählte Robin seine Freundin Lisa Schlößer. Während unser neuer König Musiker im Tambourcorps Verne ist, gehört unsere neue Königin dem Musikverein Frohsinn Verne an. Damit übernehmen in diesem Jahr unsere beiden Musikkapellen gemeinsam den Verner Königsthron. Zwei Vereine, die unser Schützenleben stets musikalisch begleiten und nicht von unseren Veranstaltungen wegzudenken sind, sind damit auf unserem Königsthron vereint.

Wir gratulieren unserem neuen Königspaar Robin Buntenbach und Lisa Schlößer, unserem neuen Jungschützenkönig Till Steffensmeier sowie allen erfolgreichen Insignienschützen ganz herzlich! Wir freuen uns auf ein großartiges Schützenjahr mit unseren neuen Majestäten.