Vogelschießen 2017

Bei gutem Wetter fand am 29.07. das Vogelschiessen der St. Marien Schützenbruderschaft Verne statt. Nach der Abholung von Oberst Manfred Leutnant ging es zum scheidenden König Stefan Iskenmeier Nach Enkhausen. Mit dem König und dem Vogel ging es dann zurück zum Schützenplatz. Hier wartete bereits Schießmeister Martin Meschede auf die Jungschützen, die nun ihren neuen König ermitteln sollten.

 

Nach dem Ehrenschuß der scheidenden Jungschützenkönigin Sophia Droste zeigten die Jungschützen schnell ihre Entschlossenheit und binnen weniger Schüsse entrissen die Jungschützen dem Adler die Insignien. Mit dem 10. Schuss holte Johannes Wieneke die Krone vom Kopf des Adlers. Nur einen Schuss später entriß Philipp Fromme den Apfel aus den Klauen des Vogels, bevor Simon Stute mit dem 13. Schuß neuer Zepterprinz der Jungschützen wurde. Nun setzten die Jungschützen dem Adler weiter zu und Schuss um Schuss traf den Torso des Adlers. Mit dem 47. Schuss holte Philipp Fromme die Reste des Adlers aus dem Kugelfang und wurde neuer Jungschützenkönig.

Kronprinz Johannes Wieneke, Apfelprinz und Jungschützenkönig Philipp Fromme, Zepterprinz Johannes Wieneke

 

Nach einer kurzen Umbaupause begann mit den Ehrenschüssen des scheidenden Königs Stefan Isekenmeier und Oberst Manfred Leutnant das traditionelle Vogelschießen der Bruderschaft. Moderator Dirk Schmidt rief die Schützen in der ausgelosten Reihenfolge an die Waffe. Schuss um Schuss traf die Insignien, aber der stolze Aar hielt diese fest in seinen Klauen. Nach dem ersten Durchgang mit dem Kleinkalibergewehr wurde auf die Königspatrone gewechselt. Dieses Kaliber zeigte schnell Wirkung, mit dem 51. Schuss holte Egon Rahe die Krone vom Kopf des Adlers. Nun nahmen die Schützen den Apfel ins Visier, doch bevor der Adler diesen fallen lies, verlor er zunächst seinen rechten Flügel. Mit dem 67. Schuss traf schließlich Jürgen Peitz und sicherte sich die Würde des Apfelprinzen. Nun visierten die Schützen das Zepter an und zerlegten dieses Stück für Stück. Mit dem 83. Schuss machte Karsten Steffensmeier dem zähen Kampf um das Zepter ein Ende und sicherte sich die Würde des Zepterprinzen.

 

Apfelprinz Jürgen Peitz, Kronprinz Egon Rahe, Zepterprinz Karsten Steffensmeier

 

Der nun einsetzende Wettstreit um die Königswürde wurde später von Oberst Manfred Leutnant als "Vogelschießen des Jahrzehnts" betitelt. Der zunächst 5-köpfige Bewerberkreis reduzierte sich im Laufe des Schießens auf Thomas Steffens, Thomas Peitzmeier und Julian Taschinski. Die drei Aspiranten zerlegten den Adler Span für Span, bis zum Ende des Schießens ein nur Handgroßes Stück im Kugelfang zurückblieb. Unter dem Augen zahlreicher Zuschauer lieferten die drei sich ein nervenaufreibendes Duell bei dem Julian Taschinski mit dem 162. Schuss den entscheidenden Treffer setze. Zum 50-jährigen Königsjubiläum seines verstorbenen Großvaters Josef Roxlau sicherte sich er den Königstitel. Zu seiner Königin erwählte er sich Eileen Osterhage.

 

 

 

 

 

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